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Zwo Nächte sinds, da man nach dem Geliebten fragt,
In einer pflegt man anzufangen:
Wann GOttes Licht ist aufgegangen,
Verlässet man die Sünde, die uns sonst behagt.
Das Hertz lässt sich nich mehr die Sünden-Nacht
bethören,
Es würcket solches schwaches Licht,
Dass viele Seelen sich bekehren,
Wann von der Liebe dieser Schein ausbricht.
Es giebt noch eine Nacht, die GOttes Thau be-
feuchtet:
Wo weder LIcht noch Fackel uns ergötzt;
Die reine Liebe selbst ists, die uns da erleuchtet,
Und uns in neuen Stand versetzt.
O finstre Glaubens-Nacht, die wir mehr schätzen
müssen,
Dann was man klar zu seyn je denckt;
Du machest uns das grosse All geniessen,
Das unser wahres Wohl uns schenckt.